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Für die Massage-Ausbildung in Regensburg verzeichnet das Portal die Döpfer Schule. Sie bereitet auf den Gesundheitsfachberuf Masseur und medizinischer Bademeister vor, dessen Bezeichnung nur mit staatlicher Erlaubnis geführt werden darf. Nach Bundesrecht vergehen bis zum Examen an der Schule zwei Jahre, danach kommen sechs Praxismonate. Wer in Regensburg anfangen will, braucht den Hauptschulabschluss, einen gleichwertigen Abschluss oder eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung und muss für den Beruf gesundheitlich geeignet sein.
Unterrichtsform und Aufnahmeverfahren beschreibt die Schule selbst, das Profil der Döpfer Schule Regensburg führt dorthin. Massage- und Wellnesskurse anderer Veranstalter schließen mit deren eigenem Zertifikat und sind kein Ersatz für den staatlichen Abschluss. Weitere Standorte mit Examen listet die Seite Standorte in Bayern.
Im Verzeichnis steht die Döpfer Schule mit laufendem Lehrgang. Termine und Unterrichtsform klärt man mit der Schule selbst. Den Ablauf schreibt das Bundesrecht vor, und er gliedert sich in vier Stationen:
Eine gestreckte Teilzeitform kennt das Gesetz nicht, ein solches Angebot wäre Sache der Schule. Vorbildung, die dem Lehrgang gleichwertig ist, kann die Landesbehörde auf Antrag anrechnen. Was im Examen verlangt wird, erklärt der Eintrag staatliche Prüfung.
Wer Schulen vergleichen will: In Bad Birnbach unterrichtet die VPT-Berufsfachschule, in Bad Füssing die Johannesbad Akademie, in Nürnberg das bbs und die Döpfer Schulen, alle mit laufendem Lehrgang. Kurse zu Wellness- oder Sportmassage gehören nicht in diese Reihe: Sie enden ohne Staatsprüfung, und Rezepte gesetzlich Versicherter lassen sich mit ihnen nicht abrechnen.
Die Untergrenze zieht das Masseur- und Physiotherapeutengesetz. Bewerberinnen und Bewerber müssen für den Beruf gesundheitlich geeignet sein und wenigstens den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss haben. Statt des Schulabschlusses zählt auch eine fertige Berufsausbildung, die mindestens ein Jahr gedauert hat. Alles Weitere, etwa Fristen und Auswahl, regelt die Schule.
Nach bestandenem Examen und abgeleisteter Praxisphase steht der Antrag auf die Erlaubnis an; erst sie macht aus der Absolventin eine Masseurin und medizinische Bademeisterin, aus dem Absolventen einen Masseur und medizinischen Bademeister. Sie ist zugleich Bedingung für eine Kassenzulassung. Wer später in die Physiotherapie wechseln möchte, profitiert ebenfalls: Für Masseure verkürzt sich die dortige Ausbildung auf Antrag auf 18 Monate, nach fünf Jahren im Beruf sogar auf zwölf.
Laufende Kosten lassen sich unter Umständen mit Schüler-BAföG abfedern. Bei einer Umschulung prüfen Arbeitsagentur oder Jobcenter, ob ein Bildungsgutschein in Frage kommt; Schule und Lehrgang brauchen dafür eine AZAV-Zulassung. Schulgeld ist je nach Schule möglich; private Massageschulen in Bayern, die darauf verzichten, erhalten vom Land einen Gesundheitsbonus, derzeit befristet bis 31.12.2029.